Los geht’s – indische Kunst in Klosterneuburg.
8 September, 2009

Von Indien über Japan nach Klosterneuburg. So ist der Weg zeitgenössischer Kunst aus Indien zu beschreiben. Die Ausstellung, in der sich der gesellschaftliche Wandel Indiens widerspiegelt wurde schon im MORI ART MUSEUM, Tokyo, gezeigt und ist nun in Klosterneuburg in einer adaptierten Version zu sehen.
Rund 27 Künstler werden in dieser – bisher größten – Präsentation zeitgenössischer indischer Kunst vorgestellt. Geprägt sind die Werke durch die Auseinandersetzung mit Themen aus ihrer Alltagsumgebung: der Gesellschaft, der Urbanisierung, der Konsumkultur und Spiritualität.
CHALO! INDIA. Eine neue Ära indischer Kunst
Ausstellung: 02.09. – 01.11.2009, Galerien und Ausstellungshalle
Ort: ESSL MUSEUM. An der Donau-Au 1. 3400 Klosterneuburg
Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00, Mi 10.00 – 21.00 – Freier Eintritt ab 18:00, Montag geschlossen
Eintritt: € 7,00, ermäßigt € 5,00 für Besitzer einer Ö1-Karte oder Die Presse Clubkarte)
kostenloser Eintritt für Freunde der bildenden Künste
Um auch wirklich alle Facetten Indiens kennen zu lernen, laden Agnes und Karlheinz Essl zu einem zweitägigen Fest der Sinne ein. Tanzworkshops, Indien Lounge, Kinderführungen und ein „Bollywood“-Fotoshooting können bei freiem Eintritt besucht werden.
CHALO! INDIA. Ein Fest Der Sinne
Ort: ESSL MUSEUM. An der Donau-Au 1. 3400 Klosterneuburg
Öffnungszeiten: Sa, 12.09 und So, 13.09.09 von 10.00 – 20.00 Uhr
Eintritt: frei.
In nur 25 Minuten bringt der kostenlose Shuttlebus Besucher vom Wiener Stadtzentrum direkt zum Essl Museum nach Klosterneuburg. Di–So jeweils um 10.00, 12.00, 14.00, 16.00 Uhr von Wien 1, Albertinaplatz 2 (beim Cafe Mozart) zum Essl Museum.
Los geht’s. Auf nach Klosterneuburg um Indien zu sehen – Der Kunstdirektor.
Die Taschen voller Kunst: bald bei FREITAG.
15 Juli, 2009

FREITAG erschafft seit Jahren einzigartige, kunstvolle Objekte aus alten Planen. Jetzt machen sie Taschen voller Kunst. Ausstellungsbanner der progressivsten Kunstmuseen der Welt dienen dabei als Planen und werden von FREITAG zu einer Limited Art Edition zusammen genäht.
Die verschiedenen Serien werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Online-Shop freigeschaltet. FREITAG meint: „Geschwindigkeit zählt“
Verkaufstart der FREITAG Limited Art Edition
06. August 2009 TATE Modern, London
13. August 2009 MORI ART Museum, Tokio
20. August 2009 PALAZZO GRASSI, Venice
27. August 2009 MoCA, Los Angeles
Für € 78 und der notwendigen Schnelligkeit erhält man ein Modell der F52 TATE, F52 MORI ART, F52 P.GRASSI oder F52 MOCA-Serie.
Die Ersten werden die Ersten sein – Der Kunstdirektor.


Weltarchitektur Stein für Stein aufgebaut
8 Juli, 2009

Frank Lloyd Wright – ein großartiger und bedeutender Architekt unserer Zeit – erfährt fünzig Jahre nach seinem Tod eine besondere Ehre. Im Rahmen der LEGO Architectures Serie werden seine weltweit bekannten Bauwerke – das Guggenheim Museum in New York und das Falling Water House in Pittsburgh – als LEGO Bausätze aufgelegt.
Jungarchitekten und andere an Weltarchitektur Interessierten können sich weiters an Gebäuden wie dem Sears Tower, der Seattle Space Needle, dem John Hancock Center und dem Empire State Building versuchen.


Erhältlich sind die beiden Bausätze der LEGO Architecture Frank Lloyd Wright Collection im Guggenheim Online Store und im Online Store von Brickstructures.
Für die Zukunft wünsche ich mir eine Le Corbusier Collection. Sollte mit LEGO-Steinen wohl recht leicht umzusetzen sein. Gebäude von Frank O. Gehry, Zaha Hadid oder Santiago Calatrava hingegen könnten den LEGO Ingenieuren einiges an Kopfzerbrechen bereiten. Dennoch dürfen diese nicht in einer Sammlung über Weltarchitektur fehlen.
Wir sollten ins Kindesalter zurückkehren und Großartiges, Steinchen für Steinchen aufbauen – Der Kunstdirektor.
» Frank Lloyd Wright auf Wikipedia
» Innenansicht Guggenheim Museum NY
» Erkunde das Falling Water House und seine Geschichte
Die Angewandte zeigt das Wesentliche 2009
22 Juni, 2009

Bereits zum achten Mal zeigt die Universität für angewandte Kunst Wien was während des letzten Studienjahres in den unterschiedlichen Instituten alles entworfen, konzipiert, gestaltet und umgesetzt wurde.
Arbeiten und Projekte aus den Studienrichtungen Architektur, Industrial Design, Bildende Kunst, Bühnengestaltung, Design, Konservierung und Restaurierung und Mediengestaltung werden diesmal in der neuen Expositur der Angewandten vorgestellt.
The Essence 09 | Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien
Eröffnung: Donnerstag, 25. Juni 2009, um 19:00 Uhr
Ausstellung: 26. Juni bis 15. Juli 2009
Ort: Expositur, Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien
Öffnungszeiten: Di – So 11.00 – 18.00, Mo geschlossen
Eintritt: € 4,- (€ 2,- ermäßigt)
Schlachtfeld öffentlicher Raum
16 Juni, 2009
Der öffentliche Raum ist wohl das breiteste Medium wo Kommunikation stattfindet. Er ist ein neutraler Bereich in dem jedermann demokratisch seine Botschaften platziert. Resultat ist allerdings eine Schlacht zwischen Texten, Worten, Logos – ein Krieg der Zeichen eben.
Ein Krieg der zwischen Plakatwänden, Medienfassaden, Leitsystemen, Graffiti, Geschäftsportalen und Verkehrsschildern um die Aufmerksamkeit des Rezipienten tobt. Die Ausstellung im designforum WIEN nimmt sich diesem Thema an und versucht den Kampf um die Informationsvermittlung im öffentlichen Raum erkundbar zu machen.
Dabei hat Markus Hanzer – Kurator der Ausstellung und Begründer des typemuseum – starkes Augenmerk auf Interaktion gelegt. Der Besucher gestaltet die Inhalte mit und hinterlässt ebenso seine Spuren im öffentlichen Raum des designforums – sehr demokratisch!
Krieg der Zeichen – Spurenlesen im urbanen Raum
Ausstellung bis 30. August 2009
Ort: designforum WIEN | Museumsquartier, Hof 7
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 10.00 – 18.00 Uhr, Sa – So 11.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: € 2,- (für Design Austria und Designstiftungs Mitglieder kostenlos)
Lasst uns den öffentlichen Raum analysieren um Kriege zu vermeiden – Der Kunstdirektor.
» designforum
» Markus Hanzer | mira4
» typemuseum
» Krieg der Zeichen – Das Buch





The international language
26 Mai, 2009
Sie ist Fashion Stylistin – gewesen. Damals in New York City, DER Modemetropole. Sie war in ihrem Element. Ein Fisch im Wasser. Hat für Magazine gearbeitet, in Serien (Nanny alias Fran Drescher) unterstützt und viele andere Jobs erledigt bis, ja bis – Amor sich einmischte und der Liebe Pfeile vom Burgenland nach Big Apple und wieder zurückschickte.
Das war das Ende, dem ein Anfang innewohnte. Lucie übersiedelte 2004 von Manhatten nach Wien und machte sich auf die Suche nach Mode in Österreich. Zwei lange Jahre voller Zweifel und Mühen später, 2006, entdeckte sie den Modepalast und damit die junge österreichische Designszene. Der Fisch war wieder im Wasser. Die Kontakte, die sie dort knüpfte, hat sie zu einem stabilen Netzwerk ausgebaut. Mitte 2008 war dann die Geburtsstunde von „Shopping with Lucie!“.
Sie hat allen bürokratischen Hürden zum Trotz eine neue Idee in Wien umgesetzt. Begleitete Shoppingtouren abseits des Mainstreams. Touristen, PR Vertreter aus aller Welt und interessierte WienerInnen sind ihre Kunden. Mit viel Humor und Expertise führt Lucie durch den 7. Bezirk und zeigt Ateliers, Werkstätten, Showrooms, eine Galerie und viele, viele Shops. Alle Partner ihrer Tour bieten exklusive Rabatte für Lucie-Shoppers inklusive zwei Wochen Zeit, an den „Tatort“ zurückzukehren, mit mehr Zeit und Ruhe. Damit man auch allein den Weg wiederfindet, überreicht Lucie ein Infopaket mit allen Adressen und Infodetails. So ist das. Es gibt eben drei Sprachen, die jedermann(frau) versteht: „LIEBE. MUSIK. SHOPPING.“, sagt Lucie.
Lucie | waits for you – Der Kunstpraktikant.*
Shopping with Lucie
€ 20,– für rund drei Stunden pures Shoppingerlebnis im 7. Bezirk, per pedes und von Lucie persönlich geführt, individuell buchbar unter +43.(0)680.2144074. | office@shoppingwithlucie.com

Unter anderem bei Lucie auf Tour:
Ina Kent | Taschen, Gürtel
Lindengasse 46, 1070 | DI-FR 11-19h, SA 11-17h | +43.(0)699.19541090 | kontakt@inakent.at


ozelot | Taschen, Taschen, Taschen
Lindengasse 43, 1070 | MO-FR 12-19h, SA 11-17.30h | +43.(0)1.5223048 | info@ozelot.at
werkprunk | Schmuck
Lindengasse (gegenüber Nr. 20), 1070 | MO-FR 11-18h | +43.(0)1.9906432 | art@werkprunk.com



Lila Pix | Mode Damen und Herren, Accessoires
Lindengasse 5, 1070 | MO-FR 12-19h, SA 11-18h | +43.(0)1.9904351 | contact@lilapix.net



at first sight | Mode und Accessoires aus Wien, Berlin, Tokyo
Kirchengasse 24/5, 1070 | DI-FR 12-19h, SA 11-18h | +43.(0)676.7394407 | office@atfirstsight.at


* Der Kunstpraktikant hilft in Zukunft in der Kunstdirektion Wien von Zeit zu Zeit aus und wird über Themen wie Fashion-Design oder Ausstellungen schreiben.
Federfreund meets Herzblatt
15 Mai, 2009

Leichtsinnigkeit am Karmelitermarkt – und alle gehen hin. An der Tür grüßt ein getupftes Ringelstrumpfschwein und zaubert ein Lächeln auf die Lippen. Dann schwebt man mitten unter Federfreunden und Magnolien sanft auf Herzblättern. Spätestens da erreicht das Lächeln die Augen. Pfauenpusteblumen und Federn führen zu Madam Ringelstrumpfschwein, die mit gefiedertem Federvieh kokettiert. Über buntes Geäst geht es in die Arme der drei Ringelstrumpftschweine im zweiten Raum. Die Schmetterdinge machen was? Inzwischen lacht auch das Herz und man fühlt sich beschwingt und fröhlich – angesteckt von der Sorglosigkeit und den Träumen der Künstlerin. Christina Gschwantner zaubert auf Leinwand!
Christina Geschwantner, geb. 1975 in Wien, studierte Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Mehrmonatige Aufenthalte in Griechenland, Mexico, New York, Australien. Seit 2003 freischaffende Künstlerin mit Ausstellungen in Wien, Niederösterreich, Berlin und Ljubljana.
Galerie am Karmelitermarkt
Haidgasse 5 | 1020 Wien
Ausstellungsdauer | 15. Mai bis 11. Juli 2009
Mo-Mi nach telefonischer Vereinbarung unter 0699/12761807
Do/Fr 14.00-19.00 Uhr, Sa 10.00-14.00 Uhr
11 Bilder zwischen € 1.860,- und € 3.080,- | Acryl auf Leinwand | 2009 | unterschiedliche Formate
leicht.sinn | waits for you – Der Kunstpraktikant.*
* Der Kunstpraktikant hilft in Zukunft in der Kunstdirektion Wien von Zeit zu Zeit aus und wird über Themen wie Fashion-Design oder Ausstellungen schreiben.
Urbane Schriftsammlung
12 Mai, 2009
Bücher erzählen Geschichten. Wie auch Städte Geschichten erzählen. Geschichten von früher, Geschichten von heute. Das Fotobuch „Stadtalphabet Wien“ erzählt eine Geschichte der Schrift und der Wiens. Martin Ulrich Kehrer hat in seinem Buch typografische Schmankerl von Fassadenbeschriftungen und Aushängeschildern im urbanen Raum sorgfältig zusammengetragen.
Das Buch zeigt ein typografisches Stadtbild fernab der uniformen Corporate Designs global agierender Unternehmen.
Stadtalphabet Wien
Martin Ulrich Kehrer
SONDERZAHL Verlag
144 Seiten, Fadenheftung, € 18,-
Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation
Dienstag, 12. Mai 2009, 19.00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel
Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Erfreuen wir uns an den Buchstaben, Schriftzügen und Wortfolgen unserer Stadt – Der Kunstdirektor.



Summer in the City…
7 Mai, 2009

Ab morgen ist Sommer. Zumindestens wenn wir ins MuseumsQuartier Wien gehen. Am 7. Mai startet hier das Sommerprogramm – wie jedes Jahr mit etlichen Veranstaltungen und speziellen Freiluftangeboten.
Eröffnungsprogramm 7. Mai 2009 | MQ Haupthof
18.00 -19.15 Uhr | Tyrone LIVE in Concert [Funk, Soul]
19.30 Uhr | Versteigerung der MQ Hofmöbel (mehr dazu siehe unten)
20.15 Uhr | offizielle Eröffnung des „Sommer im MQ“
20.30-21.00 Uhr | Live-Musik Armin Pokorn und PREMIERE: „Bolero“ by Tanz Company Gervasi
Versteigerung von sieben ENZI zu Gunsten der Caritas
Do 07. Mai 2009, 19.30 Uhr | MQ Haupthof
(bei Schlechtwetter in der Ovalhalle ab >>> ACHTUNG >>> 19.00 Uhr)
Ausrufungspreis pro Stück: € 500,-
Das gesamte Farbspektrum der beliebten Sitz-, Liege- Lümmelmöbel – weiß, schwimmbadblau, hellrosa, pistaziengrün, freudliegenrot, cremebeige und fastaustriaviolett – kommt unter den Hammer. Die MQ-Hofmöbel „Enzi“ wurden im Jahr 2003 im Rahmen eines Ideenwettbewerb von dem österreichischen Architektenteam PPAG – Anna Popelka und Georg Poduschka – für das MuseumsQuartier Wien entwickelt.
Allgemeines „Sommer im MQ“-Programm
Weekend Sounds | Sa, So und Feiertag 12.00-22.00 Uhr
Drachensachen und Flugzeugs – Kinderwerkstatt im Freien | So, 14.00-16.30 Uhr
Outdoor Race Challenge VI | Mo bis So und Feiertag 14.00-23.00 Uhr
Boule-Bahnen | täglich 10.00-22.00 Uhr, MQ Hof 8
ArtNight im MuseumsQuartier | Ein Ticket, drei Führungen. Jeden ersten Donnerstag von 17.00-21.00 Uhr um € 10,-
Architektur-Tour: Otto Wagner, Adolf Loos & Kollegen | jeweils am 1. und 3. Samstag, 14.00-16.30 Uhr, Treffpunkt: Architekturzentrum Wien
Viel mehr und wesentlich ausführlicher findet man alles auf der Website vom MQ. Oder noch besser. Einfach hingehen.
Freuen wir uns also auf einen großartigen Sommer in der Stadt – Der Kunstdirektor.
Anish Kapoor – Der Schöpfer der Wachskanone trägt vor.
26 März, 2009

Anish Kapoor, der Schöpfer der Wachskanone – zur Zeit in der Ausstellung „Shooting into the Corner“ im MAK zu sehen – hält eben dort einen Vortrag. Im Anschluss wird auch die begleitende Publikation zur Ausstellung vorgestellt.
Anish Kapoor – Lecture
Donnerstag, 26. März, 19.00 Uhr
MAK-Vortragssaal, Weiskirchnerstraße 3, Wien 1
(Vortrag in Englisch)
Mal sehen was Anish über sein Faible für Wachs zu sagen hat – Der Kunstdirektor.
10 Things They Don’t Teach You In Design School
20 März, 2009

1 | Your diploma doesn’t help you to find a job
2 | Good design takes time, don’t set too tight deadlines
3 | Your clients don’t think that you are an artist
4 | You must be able to handle irrelevant criticism
5 | You should backup your data on a regular basis
6 | Start networking, now!
7 | Make sure your client signs a contract
8 | Learning design is an ongoing process
9 | Being a good designer is not only about talent
10 | Your printer will stop working when you need it the most
Diese Liste lässt sich wohl noch auf 100 Punkte ausweiten – Der Kunstdirektor.
via reinseite
Jean Prouvé – Ästhet der Schrauben und Bolzen.
18 März, 2009
Jean Prouvé hatte eine ganz besondere – vor allem neue – Formensprache entwickelt. Schrauben, Falzungen und Bolzen waren für ihn nicht nur Verbindungselemente. Er setzte bewusst auf ihre Ästhetik, ließ sie nicht unter Kaschierungen verschwinden. Im Gegenteil – die Sichbarkeit der Konstruktion wurde zu seinem Markenzeichen.
Der Ursprung dieser Arbeitsweise und die Vorliebe zu seinem bevorzugtem Werkstoff Metall liegt in der Geschichte seiner Ausbildung. Der französische Architekt, Designer und vor allem Konsturkteur neuer industialisierter Bauweise lernte zunächst sein Handwerk als Kunstschmied. Prouvé entwickelt sich mit der Zeit zum Tüftler. Für ihn steht die Funktion im Vordergrund. Er übertrug Produktionstechniken aus der Industrie auf die Architektur, jedoch die ästhetische Qualität stehts im Auge. Demontierbare Leichtbauten – von Baracken bis zu großen Hallen – multifunktinale Fassadensysteme oder die Entwicklung universell einsetzbarer Trägersysteme waren seine konstruktiven Erungenschaften.
Seine Arbeitsweise hat Jean Prouvé auch beim Entwerfen von Möbel angewandt. Für ihn war zwischen der Kontruktion eines Möbelstücks und eines Hauses kein wesentlicher Unterschied. So finden sich bei Prouvés Tischen und Sesseln ähnliche Trägerelement wie auch schon in der Architektur.
Er gilt als einer der wichtigsten Pioniere der Serienfertigung von Möbel und der Industrialisierung des Bauens. Auch wurde er als der große europäische Gegenspieler von Charles und Ray Eames gehandelt. Zeitgenössische Architekten und Designer wie Renzo Piano, Jean Nouvel und Norman Foster beziehen sich immer wieder auf Jean Prouvé als ihr Vorbild.
Das Hofmobiliendepot zeigt bis zum 21. Juni seine wichtigsten Originalmöbel, Architekturelemente sowie zahlreiche Architekturmodelle, Fotografien und Originalzeichnungen.
Jean Prouvé. Die Poetik des technischen Objekts – Hofmobiliendepot
11. März – 21. Juni 2009
Andreasgasse 7, 1070 Wien
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene € 6,90, Studenten € 4,50
kostenloser Eintritt für Freunde der bildenden Künste






Eine wunderbare Gelegenheit seine private Jean Prouvé Sammlung zu erweitern oder zu beginnen, bietet Vitra im Zeitraum der Ausstellung an. Bei folgenden Vitra-Partnern sind etliche Stücke aus der Re-Edition Prouvés zu einem Sonderrabatt von 10% zu erwerben.
Designfunktion, 1010 Wien | www.designfunktion.at
mood, 1040 Wien | www.moodwien.at
prodomo, 1010 Wien | www.prodomowien.at
Red-Orange, 1150 Wien | www.red-orange.at
Grill Möbel, 8020 Graz | www.grill.at
Lassen wir uns von der Poesie der Konstruktion bezaubern – Der Kunstdirektor.
Uns stehen alle Türen offen – OPEN HOUSE 2009.
9 März, 2009

Interessiert einen Einblick in die Ateliers, Werkstätten, Labors und Studios der Universität für angewandte Kunst Wien zu bekommen? Am 19. März stehen uns deren Türen offen.
TAG DER OFFENEN TÜR | Open House 2009 – Die Angewandte
Hauptgebäude, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien und in allen Exposituren
Donnerstag, 19. März 2009, 10.00 – 17.00 Uhr
Veranstaltungen folgender Klassen:
Architekturentwurf Studio 1 – Zaha M. Hadid
Architekturentwurf Studio 2 – Greg Lynn
Bildhauerei und Multimedia – Erwin Wurm
Fotografie – Gabriele Rothemann
Industrial Design 1 – Paolo Piva
Institut für Konservierung und Restaurierung – Gabriela Krist
Für mehr Einblick – Der Kunstdirektor.
Zitroneneisgelb vs. Maiwiesengrün
27 Februar, 2009

Eine große Entscheidung steht an. Das Museumsquartier Wien ruft uns auf die neue Farbe der beliebten Sitz- und Liegemöbel ENZI im Hof des MQs mitzubestimmen. Eine gute Sache, immerhin handelt es sich hier ja um den Aufenthalts- und Relaxort der jungen urbanen Gesellschaft.
Nach schwimmbadblau (2003), hellrosa (2004), pistaziengrün (2005), freudliegenrot (2006), cremebeige (2007) und fastaustriaviolett (2008) dürfen wir uns nun zwischen zitroneneisgelb und maiwiesengrün entscheiden.
» Zitroneneisgelb vs. Maiwiesengrün-Voting (bis 2. März 2009)
Auch wenn ich zitroneneisgelb aus meiner Jugend etwas anders in Erinnerung habe, plädiere ich für diese Farbe, die uns den gesamten Sommer begleiten wird – Der Kunstdirektor.
Fotos: PPAG
Vielen Dank an die Presseabteilung des Museumsquartiers für die tolle Unterstützung.
Pionier der Werbeagenturen
18 Februar, 2009
Als österreichischer Pionier der Werbeagenturen wird Hans Neumann im Vorwort der aktuellen Ausstellung über sein Schaffen bezeichnet. Der Gebrauchsgrafiker hat in den 20iger-Jahren am Wiener Stock im Eisen Platz erstmals in Österreich ein Atelier mit mehreren Mitarbeitern eröffnet. Diese Organisationsform hat sich Neumann während seiner Zeit in Berlin – dem damaligen künstlerischen Zentrum Europas – abgeschaut. Sein Arbeiten prägten das Stadtbild Wiens durch das zum Massenkommunikationsmittel avancierte Plakat. Schon bald wuchs das Atelier Hans Neumann zum größten seiner Art – und damit zu einem Vorläufer der heutigen Werbeagenturen. Seine Mitarbeiter und er bedienten unter anderem große Kunden wie Meinl oder Persil.
Das MAK zeigt restaurierte Plakate aus der eigenen Sammlung und Leihgaben der Nationalbibliothek von Hans Neumann und setzt damit seine Ausstellungsreihe großer Grafik-Designer aus alten Tagen fort.
HANS NEUMANN – Pionier der Werbeagenturen
18. Februar 2009 – 10. Mai 2009
MAK-Kunstblättersaal
Öffnungszeit
Di MAK NITE 10.00-24.00 Uhr
Mi-So 10.00-18.00 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt
€ 7,90 / ermäßigt € 5,50
Jeden Samstag ist der Eintritt frei.
Auf ins MAK und die Anfänge des Grafik-Designs erkunden – Der Kunstdirektor.
The Porn Identity
12 Februar, 2009
Pornografie bedeutet – aus dem altgriechischen abgeleitet – „unzüchtige Darstellung“.
Die moderne Interpretation dieses Begriffs wird bei Wikipedia wie folgt definiert: Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden.
Dass Kunst schon oft als Medium verwendet wurde um pornografische Inhalte zu transportieren ist wohl nichts Neues. Diesmal nimmt sich die KUNSTHALLE wien diesem Thema an. Inwiefern dort die Grenze zwischen Kunst und Pornografie überschritten wird oder ein geschicktes Verschmelzen der beiden Disziplinen zu sehen ist, bleibt abzuwarten.
The Porn Identity – Expeditionen in die Dunkelzone
KUNSTHALLE wien, halle 2
13. Februar – 1. Juni 2009
Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 19.00 Uhr, Donnerstag 10.00 – 22.00 Uhr
Eintritt: Sa – So € 8,- und Mo – Fr € 7,- (ermäßigter Eintritt für STANDARD-Abonnenten und Ö1-Mitglieder).
Ausstellung ab 18 Jahren!
Ob „sex sells“ werden wir ja sehen – Der Kunstdirektor.
Ins Eck geschossen: Anish Kapoor im MAK.
1 Februar, 2009

Eine recht skurrile Ausstellung zeigt derzeit das MAK. Der indische Künstler Anish Kapoor präsentiert insgesamt vier Objekte von denen drei eigens für die Ausstellung im MAK konzipiert wurden. Das Herzstück ist die Installation „Shooting into the Corner“. Ein großes Katapult – oder eher eine Art Kanone – schleudert Wachsgeschoße an die Wand der großen Ausstellungshalle. Alle 20 Minuten wird das Geschütz manuell gezündet.
Das spannende an der Installation ist die permanente Veränderung, das Wachsen, der unvorhersehbare Ausgang. Bis zum Ende der Ausstellung, Mitte April, wird die Skulptur auf bis zu 20 Tonnen anwachsen.




Shooting into the Corner | ANISH KAPOOR
21.01.2009 – 19.04.2009
MAK-Ausstellungshalle
Öffnungszeit
Di MAK NITE 10.00-24.00 Uhr
Mi-So 10.00-18.00 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt
€ 7,90 / ermäßigt € 5,50
Jeden Samstag ist der Eintritt frei.
Unbedingt ins MAK gehen und die Skulptur wachsen sehen – Der Kunstdirektor.
Der Bücherwurm rät: keine Disziplin!
31 Januar, 2009
Wirklich großen kommerziellen Erfolg hatte Ron Arad – Möbeldesigner, Architekt und Konzeptkünstler – mit seinem Regal Bookworm (von der Firma Kartell in leicht abgeänderter Form aufgelegt). Neben diesem Objekt – wo der Besitzer des Regals als abschließender Gestalter eingreift – hat Arad eine Reihe von unkonventionellen Möbel entworfen.
Zur Zeit läuft im Pariser Centre Pompidou eine umfangreiche Werkschau mit dem Titel „No Disciplin“. (noch bis 16. März 2009).




Nächsten Dienstag ist Ron Arad allerdings in Wien und hält einen Vortrag im MAK. Ebenfalls unter diesem Titel.
Ron Arad – No Discipline
Dienstag, 3. Februar 2009, 19.00 Uhr
MAK-Vortragssaal, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien
Eintritt: € 7,90, Anmeldung nicht erforderlich
Anschließend wird Arads Entwurf Rotator präsentiert. Es ist eine Art Badewanne die durch Drehung zu einer Dusche wird. Oder umgekehrt?
Ron Arad – Rotator
4. Februar – 5. April 2009
MAK-Säulenhalle, Stubenring 5, 1010 Wien
Aufmerksam, interessiert und undiszipliniert werde ich mir den Vortrag anhören – Der Kunstdirektor.
» Ron Arad Associates
» Making of-Video: Aufbau der Ausstellung No Discipline


