Gerhard Richter, 1932 in Dresden geboren, zählt wohl zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Der Kunstkompass 2008 ehrte ihn bereits zum fünften Mal in Folge als weltweit berühmtesten Maler der Gegenwart.

Die Albertina zeigt nun in einer umfassenden Retrospektive 70 seiner Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen. Sie decken die verschiedensten Phasen des Künstlers der letzten 50 Jahre (1957-2007) ab.

Kuh - Gerhard Richter 1964

Gerhard Richter - Kuh 1964

Gerhard Richter - Motorboot 1965

Gerhard Richter - Motorboot 1965

Im Februar 2008 erzielte das Gemälde „Zwei Liebespaare“ von Richter bei einer Auktion in London den Rekordpreis von knapp € 10.000.000,-. Das ist der höchste Preis der jemals für ein deutsches Werk gezahlt wurde (» art – Das Kunstmagazin).

Gerhard Richter - Zwei Liebespaar 1966

Gerhard Richter - Zwei Liebespaare 1966

Gerhard Richter - Eule 1983

Gerhard Richter - Eule 1983

Gerhard Richter Retrospektive – Albertina
30. Januar 2009 – 3. Mai 2009

Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr, Mittwoch 10.00 – 21.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene € 9,50, Studenten € 7,00
kostenloser Eintritt für Freunde der bildenden Künste

Bleibt abzuwarten ob diese Ausstellung ein ähnlicher Publikumsmagnet wird wie Vincent van Gogh – Der Kunstdirektor.

» Gerhard Richter bei Wikipedia
» Albertina

diplpraesentation09011gr Die Studenten der Universität für angewandte Kunst Wien gewähren mal wieder einen Blick in ihre Arbeiten. In einer recht umfassenden Schau werden Diplomarbeiten aus dem Wintersemester 08/09 präsentiert (Studienrichtungen: Architektur, Bildende Kunst, Bühnengestaltung, Design, Industrial Design und Mediengestaltung).

Wann: Montag, 26. und Dienstag, 27. Jänner 2009, jeweils 11.00 bis 18.00 Uhr
Wo: Universität für angewandte Kunst Wien (Hauptgebäude und Exposituren), Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Scheint ein guter Anlass zu sein um zu sehen was der österreichische Design-Nachwuch so zu bieten hat – Der Kunstdirektor.

» Folder zu den Diplompräsentationen WS 08/09 (PDF)

imm cologne 2009 Diese Woche findet in Köln einer der wichtigsten internationalen Einrichtungsmessen statt. Neben dem Salone Internazionale del Mobile in Mailand ist die imm cologne wohl die bedeutendste Veranstaltung in Sachen Wohntrends und Interior-Design. Neben vielen Hersteller und Designern sind auch etliche Institutionen wie red dot oder designspotter vor Ort. Also wird sich die kunstdirektion wien auf eine Studienfahrt ins ferne Nordrhein-Westfalen begeben um ebenso von den Designhighlights aus erster Hand zu berichten können.

Neben der Möbelmesse passiert zur Zeit einiges mehr in Köln. Die Rheinmetropole wird diese Woche mit der cologne design week zur Designstadt. An rund 150 Spots veranstalten Kölns Design-Institutionen eine spannendes Rahmenprogramm.

Ich werde die Möbeltrends aufspüren, Design-Highlights ablichten und über die besten Entwürfe berichten – Der Kunstdirektor.

»imm cologne 2009

red_dot_design_awardDer red dot design award ist einer der wichtigsten internationalen Designwettbewerbe. Erstmals werden auch in Österreich die 2008 ausgezeichneten Arbeiten gezeigt. design austria und das designforum wien haben die Werkschau von Essen nach Wien gebracht.

Aus über 5.500 Einreichungen im Bereich Kommunikationsdesign hat die Jury des Design Zentrums Nordrhein-Westfalen 343 Arbeiten mit dem roten Punkt gewürdigt. Die Stuttgarter Agentur strichpunkt darf die erstmals vergebene Auszeichnung red dot design agency of the year tragen. Die Kreativschmiede gehört seit Bestehen des red dot design awards zu den meist ausgezeichneten Einreichern. Unter dem Titel „High Voltage Design“ werden Rahmen in der Ausstellung Ideen und Arbeiten aus dem Portfolio der Designagentur vorgestellt.

red dot presents: communication design at its best
Eröffnung: 22. Jänner 2009 19.00 Uhr
Keynote: Peter Zec, Initiator des red dot design award
Ausstellung: 23. Jänner 2009 – 8 März 2009
Ort: designforum wien, Museumsquartier
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 10.00 – 18.00 Uhr, Sa, So und Feiertag 11.00 – 18.00 Uhr

Auf ins designforum. Inspirieren lassen. In Zukunft selbst rote Punkte sammeln – Der Kunstdirektor.

» red dot auf Wikipedia
» red dot Website
» Agentur strichpunkt

Warum immer nur Schwarz?

13 Januar, 2009

whydoarchwearblack_neu Dieser Frage ist die Herausgeberin Cordula Rau über Jahre nachgegangen. In einem handlichen, vermutlich dem tatsächlichen Notizbuch der Autorin nachempfundenen Buch, sind die handschriftlichen Notizen 100 namhafter Architekten gesammelt, die jeweils versuchen die Frage zu beantworten warum Architekten so gerne Schwarz tragen.

Über sieben Jahre wurden amüsante, pragmatische aber auch spitzfindige Antworten auf diese doch oft gestellte Frage zusammengetragen und in dem kleinformatigen schwarzen Skizzenbuch veröffentlich.

Für mich ist Schwarz die Summe aller Farben – sofern man sie übereinander druckt. So würde ich mich rechtfertigen – aber ich bin ja kein Architekt.

Die Antwort sich Schwarz zu kleiden um seinen Kopf für Wichtigeres freizuhalten gefällt mir beinahe besser – Der Kunstdirektor.

Wild Nippon 4 Im Süden von Wien – genauer gesagt in Graz – werden bereits zum vierten Mal x-rated Filme aus Japan gezeigt. Das Filmzentrum im Rechenbauerkino hat wieder selten gezeigte Filme zum Thema „Wild Nippon“ zusammengetragen und zeigt diese von Anfang Jänner bis Ende April:

Sa, 10.1.09: 23:00 Uhr
GLORY TO THE FILMMAKER (KANTOKU-BANZAI) [X]
Japan 2007 – 108 Min. – R: Takeshi Kitano – japanische OV mit engl. UT
D: Takeshi Kitano, Toru Emori, Anne Suzuki, u.a.

Sa, 31.1.09: 23:00 Uhr:
SUKIYAKI WESTERN DJANGO [XX]
Japan 2007 – 120 Min. – R: Takashi Miike – engl. OV mit japan. UT
D: Hideaki Ito, Koichi Sato, Quentin Tarantino, u.v.a.

Sa, 21.2.09: 23:00 Uhr:
UNCLE’S PARADISE [XX]
Japan 2006 – 65 Min. – R: Shinji Imaoka – japan. OmU
D: Shirô Shimomoto, Minami Aoyama, Mutsuo Yoshioka, u.v.a.

Sa, 7.3.09: 23:00 Uhr:
SWING [XX]
Japan 2006 – 126 Min. – R: Mitsuro Meike – japan. OmU
D:Hotaru Hazuki, Takeshi Ito, Takashi Mizuno, u.v.a.

Sa, 28.3.09: 23:00 Uhr:
CYCLE OF FEAR: PRAYER BEADS [XX]
Japan 2005 – 87 Min. – R: Masahira Okano, Shigehito Kawata, Naoki Kusumoto – japan. OmU

Sa, 25.4.09: 23:00 Uhr:
THE MACHINE GIRL [XX]
Japan 2008 – 101 Min. – R: Noboru Iguchi – japan. OmU

» Wild Nippon 4

Dann ab in den Süden Richtung Japan – Der Kunstdirektor.

MUMOK psychedelisch.

4 Januar, 2009

Der in Innsbruck geborene und mittlerweile zu einem der bedeutensten österreichischen Künstlern avancierte Peter Kogler hat die Räumlichkeiten des MUMOK in eine fantastisch, psychedelische Erlebniswelt verwandelt:


Die Ausstellung ist noch bis 1. Februar 2009 zu sehen. Übrigens erhalten STANDARD-Abonnenten ermäßigten Eintritt.

Ab ins MUMOK und berauschen lassen – Der Kunstdirektor.

Fürs Fest passend gekleidet.

18 Dezember, 2008

wortgewand
Es ist doch jedes Jahr das gleiche. Was trägt man zum Fest? Soll es der modisch geschnittene Anzug sein oder doch die legere Version mit Jeans und Hemd?

Ganz falsch! Einzig mit den Kreationen von wortgewand ist man passend fürs Fest gekleidet. Hier wird das ausgesprochen was sich viele lediglich denken: Blast Christmas, Silent Fight oder So, du Fröhliche!

Begonnen haben die Jungs von superplus – die Macher hinter dem Label wortgewand – mit Statements aus dem Agenturumfeld: Agenturschlampe, Werbetussi aber auch Eye catcher oder Pixelking.

Ihre zweite Kollektion versorgt Weihnachtsmuffel aber auch passionierte Krippenspieler. Für die gibt es die Shirts mit den Aufdrucken Hirte, Ochs, Esel oder Heilige 3 Könige.

Auf einen Silent Fight und eine Schöne Bescherung – Der Kunstdirektor.

Design Weihnachten III

11 Dezember, 2008

Hemdkleid milch Heuer scheinen Weihnachtsmärkte für designaffine Kundschaft in Mode zu sein. Ja fast schon inflationär könnte man das bezeichnen. Neben dem weihnachtsquartier im MQ (siehe Design Weihnachten I) und dem Weihnachtsmarkt im Looshaus (siehe Design Weihnachten II) können nun auch Kreationen lokaler Designer in der Lerchenfelderstraße erworben werden.

1. Lerchenfelder Designmarkt
Freitag, 12. Dezember 2008, 15.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 13. Dezember 2008, 10.00 – 16.00 Uhr

Ort: Treffpunkt Lerchenfeld, Lerchenfelder Straße 141, 1070 Wien
Eintritt frei!

Mit dabei sind folgende Label: Aunt Emma, cara musa, Freiwild, Kawaii, Kontiki, Milch & Milchmann, Renate Hattinger Keramik und viele mehr…

Auch diesmal wieder: Hinschauen, stöbern, schmökern und Schönes schenken – Der Kunstdirektor.

» Lerchenfelder Designmarkt

iPhone neu verhüllt.

6 Dezember, 2008

F22 iPhone Sleeve

Zur mittlerweile umfangreichen FREITAG-Familie ist nur ein weiters kleines Teil hinzu gekommen. Das F22 iPhone Sleeve ist bunt, in FREITAG-Tradition aus alten LKW-Planen geschnitten und verwöhnt die iPhone-Oberfläche mit einem samtig weichen Innenfutter.

iPhone bei Apple kaufen und mit FREITAG schützen – Der Kunstdirektor.

jba08

„Im Design hat alles eine Funktion. Design hat die Funktion der Darstellung. Design hat die Funktion der Kommunikation. Design hat die Funktion der Motivierung.“

Diesen Grundsatz pflegte Joseph Binder (1898-1972) – einer der führenden österreichischen Gebrauchsgrafiker in den 20iger/30iger-Jahren. Diesem Leitsatz hat sich auch der gleichnamige internationale Design-Wettbewerb verschrieben.

Seit 1996 wird diese Leistungsschau in den Gestaltungsbereichen Grafik-Design und Illustration von designaustria veranstaltet.

Im designforumMQ werden diesen Donnerstag die besten Kreationen aus den Bereichen Corporate Design, Kommunikationsdesign, Plakatgestaltung, Editionsdesign, Verpackung, Illustration und Design Fiction (freie Arbeiten) prämiert. Die hochkarätige Jury – darunter Sefan Sagmeister – hat aus den insgesamt 461 Projekten, eingereicht von 143 Teilnehmern aus 12 Ländern, die besten 22 Beiträge ausgewählt.

Preisverleihung und Präsentation der Preisträger
Wann: Donnerstag den 4. Dezember 2008 um 19.00 Uhr
Ort: designforumMQ

Ausstellung
von 5. bis 21. Dezember 2008
Öffnungszeiten: Mi-Fr 10:00-18:00 Uhr, Sa und So 11:00-18:00 Uhr
Ort: designforumMQ
Eintritt: € 2,–

Grafik-Design beschauen, bestaunen und bejubeln – Der Kunstdirektor.

Design Weihnachten II

27 November, 2008

Beinahe eine Institution in Sachen Design und Weihnachten ist der im Loos Haus veranstaltete Adventmarkt. Dem Ort entsprechend wird hier schönes, hangemachtes und ausgefallenes Design angeboten.

010604

design schenken 2008
Weihnachtsmarkt im Looshaus
Wien 1, Michaelerplatz 3

Fr – Mo 5. bis 8. Dezember
Fr – So 12. bis 14. Dezember
Fr – So 19. bis 21. Dezember

jeweils: Fr 16.00 – 20.00 Uhr, Sa 11.00 – 20.00 Uhr, So 11.00 – 17.00 Uhr
Eintritt frei!

Hinschauen, stöbern, schmökern und Schönes schenken – Der Kunstdirektor.

» www.adolfloos.at
» www.designgalerie.at

Design Weihnachten I

24 November, 2008

Nächstes Wochende öffnet im MQ wieder das Weihnachtsquartier. Wie schon letztes Jahr werden dort Produkte, Ideen und Handgemachtes von ausgewählten Designern gezeigt. Bücher, Schmuck, Mode und Keramik warten darauf zum Weihnachtsfest verschenkt zu werden.

Weihnachtsquartier
Weihnachtsquartier
28. bis 30. November
Fr 14.00-20.00 Uhr, Sa 10.00-20.00 Uhr, So 10.00-19.00 Uhr

Ort: Museumsquartier > Ovalhalle, Arena21 und Freiraum
Eintritt frei!

Hinschauen, stöbern, schmökern und Schönes schenken – Der Kunstdirektor.

via: Cool Outfit, mit Dank für den Tipp an Zuckerwatte

MUMOK: Kunst ohne Kohle.

23 November, 2008

Wenn man nun unbedingt sparen will, dann am Geld. Nicht aber am Konsum. Vor allem nicht am Kunstkonsum. Brandaktuell und nur heute lädt das Dorotheum ins MUMOK ein. Eintritt frei, Führungen und Rahmenprogramm kostenlos.

MUMOK AußeninstallationPeter Kogler
Sonntag, 23. November 2008
10.00 bis 18.00 Uhr

Konsumieren, konsumieren, konsumieren – Der Kunstdirektor.

albertina

Jeder Mensch braucht einen Freund. Wie wäre es aber gleich mit rund 3.300 Freunden? So viele Mitglieder zählt mittlerweile die Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste – und ich kann dringend empfehlen ein Freund zu werden.

Warum?
Die Gesellschaft der Freunde der bildenden Künste, oder kurz „Die Kunstfreunde“, bieten dem Kunstinteressierten so einiges: Vorträge, Führungen, Kunstreisen, Einladungen zu Vernisagen…

Das wirklich Großartige ist der freie Eintritt in die, der Gesellschaft nahestehenden, Museen. Und das sind eine Menge (auszugsweise):

Akademie der bildenden Künste Wien
Albertina
BA-CA Kunstforum
Haus der Musik
K.K. Hofmobiliendepot
Lentos Kunstmuseum
Museum Moderner Kunst
Sammlung Essl
Technisches Museum Wien

Der Mitgliedsbeitrag beträgt € 60,– pro Jahr. Tritt man nach dem 1. November bei, erhält man die Mitgliedkarte schon jetzt. Macht also 14 Monate Kunstgenuss. Vergünstigter Eintritt in viele andere Museen und eine interessante Kunstzeitung per Post sind mit dabei.

Kunstfreund werden > sehr empfehlenswert – Der Kunstdirektor.
» www.kunstfreunde.at

In der heutigen Zeit ist Sparen wahrscheinlich angesagter denn je. Ob allerdings eine Bank dabei die richtige Wahl ist? Gut, das muss jeder für sich bewerten. Ich kann folgende Alternativen – gesehen bei Sub-Studio – empfehlen.

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So macht Sparen gleich viel mehr Spaß – Der Kunstdirektor.

FLEISCHR(L)OSE DIÄT.

16 November, 2008

Barbara Preyer zeigt. Diesmal Bilder und Objekte von der niederösterreichischen Malerin, ehemals Designerin und Fotografin, Lisa Klein. In der hübschen Galerie in der Breitegasse, in Wien 7, hängen – wie skulpturale Körper – die Entwürfe Kleins, die meine Aufmerksamkeit sofort erregt haben.

Wie erstarrte Körperwäsche hängen die Objekte mitten im Raum. Es scheint als wäre die Kleidung erst kurz zuvor, sehr spontan verlassen worden und die Trägkeit der Masse lässt die Wäsche noch im Raum verweilen.

Andere Objekte hingegen erinnert an einen leeren Schildkrötenpanzer. Die sinnlich weiblichen Formen der Raum- und Wandinstallationen regen die Fantasie an und lassen Rückschlüsse an den ehemaligen Besitzer dieser Wäsche zu.

verlassene Körperwäscheunbewohnter PanzerFleischr(l)oselisa_klein_panzer

Lisa Klein – „FLEISCHR(L)OSE DIÄT“
noch bis 29. November zu sehen in der

Galerie „young austrian art“
Breitegasse 19, 1070 Wien
www.youngaustrianart.com

Demnach kurz zu Klein – Der Kunstdirektor.

Design. Fühlt sich gut an!

15 November, 2008

haptic

Material, Form, Oberfläche. All das ist maßgebend ob sich ein Gegenstand gut anfühlt und uns letztendlich gefällt. Die Hand kann schließlich das was das Auge gut findet ins Gegenteil verkehren und ablehnen.

Was genau kann man aber unter „haptic interface design“ verstehen? Die Antwort darauf wird uns Masayo Ave – japanische Architektin und Designerin – am Mittwoch geben können. Ave hat sich in ihrem Designprozess der Suche nach dem in den Materialien verborgenen Gefühlswert verschrieben. Im designforum hält sie dazu einen Vortrag und wird einen Einblick in die Welt der haptischen Sinnlichkeit von Objekten geben.

„HAPTIC INTERFACE DESIGN – the ultimate art in touch“
Mittwoch 19. November 2008, Beginn 19.00 Uhr
designforum MQ – Anmelden!

Das fühlt sich doch gut an – Der Kunstdirektor.

» Masayo Ave
» designforum

Transformer Shelf

Den Ausspruch „Form follows function“ hat Louis Sullivan in einem Aufsatz aus dem Jahr 1896 geprägt. Die Form eines Gebäudes oder eines Gegenstandes leitet sich also von seiner Funktion ab. Das transformer-shelf von Martin Sämmer bietet viele Funktionen und somit viele Formen. Oder ist es in diesem Fall vielleicht umgekehrt zu sehen? Das Möbel bietet viele Formen und damit auch immer andere Funktionen.

Der Benutzer gestaltet förmlich das Objekt immer neu und beeinflusst damit womöglich auch seine Funktion. Der Ausdruck des Gegenstandes wird damit neu definiert und die Wahrnehmung in seiner Umgebung verändert. Der Anwender erhält letztendlich auch eine neue Funktion: die des erweiterten Gestalters.

Transformer ShelfTransformer Shelf

Gestalten wir Formen um Funktionen zu erhalten, oder umgekehrt – Der Kunstdirektor.

Gesehen bei: TrendsNow

Mirrorball Lampe – Tom Dixon
Unlängst ist sie mir ins Auge gestochen – Tom Dixons Lampe „Mirror Ball“. Seitdem kann ich meine Augen auch nicht mehr von ihr lassen. Sie glänzt, hat klare Linien und wirkt trotz der großen Kugel leicht. Der britische Designer hat rund um sein Lampenkonzept eine Reihe von Produkten geschaffen. Die „Mirror Ball“ hängt, steht oder liegt, je nach Ausführung. Irgendwie erinnert sie mich die spiegelnde Lampe an die Straßenbeleuchtung der Reichsbrücke.

Ich hätte die Lampe allerdings „Eye Ball“ genannt – Der Kunstdirektor.

Mehr über Tom Dixon:
» Tom Dixon @ Designmuseum
» Tom Dixon @ Art Directory