In der heutigen Zeit ist Sparen wahrscheinlich angesagter denn je. Ob allerdings eine Bank dabei die richtige Wahl ist? Gut, das muss jeder für sich bewerten. Ich kann folgende Alternativen – gesehen bei Sub-Studio – empfehlen.

copilcusfloral-moneybox-product-imagescoincoinlampbig

So macht Sparen gleich viel mehr Spaß – Der Kunstdirektor.

Werbeanzeigen

Design. Fühlt sich gut an!

15 November, 2008

haptic

Material, Form, Oberfläche. All das ist maßgebend ob sich ein Gegenstand gut anfühlt und uns letztendlich gefällt. Die Hand kann schließlich das was das Auge gut findet ins Gegenteil verkehren und ablehnen.

Was genau kann man aber unter „haptic interface design“ verstehen? Die Antwort darauf wird uns Masayo Ave – japanische Architektin und Designerin – am Mittwoch geben können. Ave hat sich in ihrem Designprozess der Suche nach dem in den Materialien verborgenen Gefühlswert verschrieben. Im designforum hält sie dazu einen Vortrag und wird einen Einblick in die Welt der haptischen Sinnlichkeit von Objekten geben.

„HAPTIC INTERFACE DESIGN – the ultimate art in touch“
Mittwoch 19. November 2008, Beginn 19.00 Uhr
designforum MQ – Anmelden!

Das fühlt sich doch gut an – Der Kunstdirektor.

» Masayo Ave
» designforum

Transformer Shelf

Den Ausspruch „Form follows function“ hat Louis Sullivan in einem Aufsatz aus dem Jahr 1896 geprägt. Die Form eines Gebäudes oder eines Gegenstandes leitet sich also von seiner Funktion ab. Das transformer-shelf von Martin Sämmer bietet viele Funktionen und somit viele Formen. Oder ist es in diesem Fall vielleicht umgekehrt zu sehen? Das Möbel bietet viele Formen und damit auch immer andere Funktionen.

Der Benutzer gestaltet förmlich das Objekt immer neu und beeinflusst damit womöglich auch seine Funktion. Der Ausdruck des Gegenstandes wird damit neu definiert und die Wahrnehmung in seiner Umgebung verändert. Der Anwender erhält letztendlich auch eine neue Funktion: die des erweiterten Gestalters.

Transformer ShelfTransformer Shelf

Gestalten wir Formen um Funktionen zu erhalten, oder umgekehrt – Der Kunstdirektor.

Gesehen bei: TrendsNow

Mirrorball Lampe – Tom Dixon
Unlängst ist sie mir ins Auge gestochen – Tom Dixons Lampe „Mirror Ball“. Seitdem kann ich meine Augen auch nicht mehr von ihr lassen. Sie glänzt, hat klare Linien und wirkt trotz der großen Kugel leicht. Der britische Designer hat rund um sein Lampenkonzept eine Reihe von Produkten geschaffen. Die „Mirror Ball“ hängt, steht oder liegt, je nach Ausführung. Irgendwie erinnert sie mich die spiegelnde Lampe an die Straßenbeleuchtung der Reichsbrücke.

Ich hätte die Lampe allerdings „Eye Ball“ genannt – Der Kunstdirektor.

Mehr über Tom Dixon:
» Tom Dixon @ Designmuseum
» Tom Dixon @ Art Directory

Typografie zum Einschlafen.

31 Oktober, 2008

Für jene Typo-Freunde unter uns, die Ihren Kopf mal anders betten wollen gibt es bei „Bonjour mon coussin“ hübsch gestaltete Polsterüberzüge mit ausgefallenen – sehr grafischen – Designs. Die einzigartigen Kissen werden in limitierter Auflage in Frankreich hergestellt. Sie sind nummeriert und vom Format auf IKEA-Pölster abgestimmt.

Na dann gute Nacht – Der Kunstdirektor.

Gesehen bei: The trendy Girl

Gefangen im Design.

17 Oktober, 2008

Eine Designschau? Nein. Weit mehr als das. Die BLICKFANG 2008 ist ein Ort wo großartiges Design sehr persönlich präsentiert und liebevoll erklärt wird. Ganz gleich ob Möbel, Mode oder Schmuck – in jedem Genre sind zahlreiche inspirierende, wunderschöne und clevere Entwürfe zu finden >>> also unbedingt einen Blick hin werfen und alles selbst erleben, erfahren und erfühlen.

Was mir besonders ins Auge gestochen ist


Die variobag ist eine wirklich raffinierte, sehr durchdachte Tasche, die mit einfachen Handgriffen zur Unterarm-, Hüft-, Schulter- oder Handtasche umgeformt werden kann.

Die kleine Wonderbag ist extrem dehnbar und wächst mit ihrem Inhalt einfach mit.
Beide Taschen von ev_clothes and accessoires.

Bei filmschmuck werden Filmstreifen aus der persönlichen Geschichte der Designerin zu tragbaren Kunstobjekten verwandelt. Egal ob Acrylringe die durch ihre Transparenz die eingarbeiteten Filmstreifen förmlich zum Leuchten bringen oder die zackig gefalteten Armreifen – schön anzusehen und gut zu tragen sind sie alle.

Erwähnt werden müssen auch die Luststäbe von den „Empfangsdamen“ aus hochgebranntem Porzellan. Der Spruch „Kümmer dich um deine Möse“ auf dem salonfähigen Utensil schockiert die Männerwelt weit mehr, so die Designerinnen.

Raffinierte, aus alten Militärbeständen umgestaltete Jacken und Mäntel sind bei MAYER zu sehen. Leider gibt es keine Modelle für Männer zu probieren, aber unbedingt trotzdem hinschauen.



Unbedingt hin und umschauen – Der Kunstdirektor.

BLICKFANG 2008

16 Oktober, 2008

BLICKFANG 2008 – Die Designmesse für Möbel, Mode und Schmuck geht heuer zum fünften Mal im MAK über die Bühne. Wie jedes Jahr ist es ein Erlebnis dieses Designkaufhaus und Branchenevent – wie es sich selbst nennt – zu besuchen. Rund 140 junge nationale und internationale Designerinnen und Designer zeigen Ihre Kreationen in Sachen Möbel-, Licht-, Mode- und Schmuckdesign.

Feiern darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Dafür zeigt sich die Rote Bar im Volkstheater verantwortlich. Am Freitag findet dort die „BLICKFANG Opening Party & Fleisch Fest“ statt.

BLICKFANG 2008 | Ort
MAK – Österreichisches Museum für Angewandte Kunst

BLICKFANG 2008 | Termine
Fr, 17. Oktober 2008, 12 – 22 Uhr
Sa, 18. Oktober 2008, 12 – 22 Uhr
So, 19. Oktober 2008, 11 – 20 Uhr

BLICKFANG 2008 | Eintrittspreise
Tageskarte € 10,–
Ermäßigt € 8,– (z.B. Standard Abonnenten)

Wir sehen uns – Der Kunstdirektor.

» Blickfang 2008
» Blickfang Shop

Innovate or die!

5 Oktober, 2008

Letzten Freitag hat die Angewandte Wien zu einem Vortrag geladen. Viele Designliebhaber sowie der Star des Abends Karim Rashid sind der Einladung in die neue Expositur der Angewandten gefolgt.

„Designing the future by dealing with the presence.“
Rashids konsequenter Ansatz die Zukunft zu gestalten basiert darauf in der Gegenwart zu denken. Er lehnt Nostalgie, Rituale und Kitsch ab. Seine Arbeiten zeigen klar diesen zeitgenössischen Grundgedanken.

„Design is about the betterment of our lives poetically, aesthetically, experientially, sensorially, and emotionally. My real desire is to see people live in the modus of our time, to participate in the contemporary world, and to release themselves from nostalgia, antiquated traditions, old rituals, kitsch and the meaningless.“

Also befreien wir uns vom Bedeutungslosen und gestalten die Zukunft – Der Kunstdirektor.

www.karimrashid.com
karimrashidshop.com