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Je suis dada – between dream and reality präsentiert rund dreißig zeitgenössische Designer aus Belgien. Ihre Arbeiten sind überwiegend vom Surrealismus und Dadaismus geprägt und regen – oft erst am zweiten Blick – zum Träumen und Lachen an.

Ein Vogelkäfig als Zuckerdose, ein Badewannenstöpsel als Halskette, Dreiräder die eigentlich immobil sind und ein Spazierstock der mit Ferrarischlüssel gestartet wird. Die Arbeiten der Ausstellung leben von der Vielschichtigkeit des Surrealismus, von tiefer liegenden Sinnzusammenhängen und einer grotesken Ironie. Aber genau das lässt den Betrachter schmunzeln, sobald er die Objekte eingehender betrachtet hat.

Je suis dada – between dream and reality

Ausstellung: 09. September – 11. Oktober 2009
Ort: designforum WIEN | Museumsquartier, Hof 7
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 10.00 – 18.00 Uhr, Sa – So 11.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: € 2,- (für Design Austria und Designstiftungs Mitglieder kostenlos), Katalog € 1,-

Lassen wir uns ein unerwartetes Lächeln ins Gesicht zaubern – Der Kunstdirektor.

» designforum WIEN

OTO – klingt gut!

18 September, 2009

OTO ist das japanische Wort für „Klang“. Unter diesem Titel findet derzeit das 13. JAPAN MEDIA ARTS FESTIVAL erstmals in der europäischen Öffentlichkeit statt. Das Festival honoriert Arbeiten in den Kategorien Kunst, Unterhaltung, Animation und Manga.

Die Schau in der Ovalhalle ist leider nur noch bis diesen Sonntag geöffnet, zeigt aber wirklich feine interaktive Arbeiten japanischer Künstler rund um das Thema „Klang“.

Sei es der Töne generierende Medizinball in weißem Leder, das kompliziert wirkende Leuchtdiodenpaneel um Soundloops zu erzeugen oder aber auch der simple, leuchtende Regenschrim, der die Fechtbewegungen seines Bedieners in entsprechende Geräusche aufeinander klirrender Säbel umsetzt.

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JAPAN MEDIA ARTS FESTIVAL 2009
Ort: MQ WIen, Ovalhalle/Arena 21
Öffnungszeiten: 12.-20.9.2009, 11.00-21.00 Uhr
Eintritt: kostenlos

Wer auch immer noch die letzten Tage des Sommers im MQ geniesen will, sollte unbedingt einen Blick in die Ovalhalle und die Arena 21 werfen.

Sehen wir uns doch japanische Multimediakunst im O-Ton an – Der Kunstdirektor.

Süße Puppen im MAK

17 September, 2009

Omar Vulpinari – Head of Visual Communication von FABRICA – kuratierte die eben stattfindende Ausstellung Cute Puppies – Young Austrian Design im MAK. Die Ausstellung zeigt exemplarische Arbeiten von vierzehn österreichischen bzw. in Österreich tätigen DesignerInnen oder Designerkollektiven. Die Schau ist nach „Walking-Chair. Happy Landing“ die zweite in der Reihe START_UP: Designers‘ New Projects, die gemeinsam mit depature (Förderer der Creative Industries) umgesetzt wurde.

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Vulpinari hat bei der Auswahl der Designer und deren Arbeiten auf Faktoren wie soziales Gewissen, visuelle und emotionale Wirkungskraft, globales Verständnis und nicht zuletzt Humor geachtet. Die Disziplinen in denen die jungen österreichischen Designer tätig sind reichen von Film, Grafik Design, Illustration über Produktdesign, bis hin zu Interactive Design.

CUTE PUPPIES – Young Austrian Designers

Ausstellung: 09.09. – 26.10.2009, MAK DESIGN SPACE
Öffnungszeiten: Di MAK NITE© 10.00-24.00 Uhr, Mi-So 10.00-18.00 Uhr, Mo geschlossen
Eintritt: € 7,90; ermäßigt € 5,50. Jeden Samstag Eintritt frei.

Abgesehen von den Eindrücken bei der Ausstellung, kann man sich auch ein paar Exponate mit nach Hause nehmen. Der MAK Design Shop bietet Shirts von Motmot, die aufsehenerregenden POLKA POTs, aber auch den Discomatic Roborter als kuschelweiches Kissen an.

Die österreichischen Jungdesigner zeigen uns was sie können. Schauen wir uns das an – Der Kunstdirektor.

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Von Indien über Japan nach Klosterneuburg. So ist der Weg zeitgenössischer Kunst aus Indien zu beschreiben. Die Ausstellung, in der sich der gesellschaftliche Wandel Indiens widerspiegelt wurde schon im MORI ART MUSEUM, Tokyo, gezeigt und ist nun in Klosterneuburg in einer adaptierten Version zu sehen.

Rund 27 Künstler werden in dieser – bisher größten – Präsentation zeitgenössischer indischer Kunst vorgestellt. Geprägt sind die Werke durch die Auseinandersetzung mit Themen aus ihrer Alltagsumgebung: der Gesellschaft, der Urbanisierung, der Konsumkultur und Spiritualität.

CHALO! INDIA. Eine neue Ära indischer Kunst

Ausstellung: 02.09. – 01.11.2009, Galerien und Ausstellungshalle
Ort: ESSL MUSEUM. An der Donau-Au 1. 3400 Klosterneuburg
Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 18.00, Mi 10.00 – 21.00 – Freier Eintritt ab 18:00, Montag geschlossen
Eintritt: € 7,00, ermäßigt € 5,00 für Besitzer einer Ö1-Karte oder Die Presse Clubkarte)

kostenloser Eintritt für Freunde der bildenden Künste

Um auch wirklich alle Facetten Indiens kennen zu lernen, laden Agnes und Karlheinz Essl zu einem zweitägigen Fest der Sinne ein. Tanzworkshops, Indien Lounge, Kinderführungen und ein „Bollywood“-Fotoshooting können bei freiem Eintritt besucht werden.

CHALO! INDIA. Ein Fest Der Sinne

Ort: ESSL MUSEUM. An der Donau-Au 1. 3400 Klosterneuburg
Öffnungszeiten: Sa, 12.09 und So, 13.09.09 von 10.00 – 20.00 Uhr
Eintritt: frei.

free_essl_bus_smallIn nur 25 Minuten bringt der kostenlose Shuttlebus Besucher vom Wiener Stadtzentrum direkt zum Essl Museum nach Klosterneuburg. Di–So jeweils um 10.00, 12.00, 14.00, 16.00 Uhr von Wien 1, Albertinaplatz 2 (beim Cafe Mozart) zum Essl Museum.

Los geht’s. Auf nach Klosterneuburg um Indien zu sehen – Der Kunstdirektor.

» Sammlung Essl – Kunst der Gegenwart

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Bereits zum achten Mal zeigt die Universität für angewandte Kunst Wien was während des letzten Studienjahres in den unterschiedlichen Instituten alles entworfen, konzipiert, gestaltet und umgesetzt wurde.

Arbeiten und Projekte aus den Studienrichtungen Architektur, Industrial Design, Bildende Kunst, Bühnengestaltung, Design, Konservierung und Restaurierung und Mediengestaltung werden diesmal in der neuen Expositur der Angewandten vorgestellt.

The Essence 09 | Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien

Eröffnung: Donnerstag, 25. Juni 2009, um 19:00 Uhr
Ausstellung: 26. Juni bis 15. Juli 2009

Ort: Expositur, Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien
Öffnungszeiten: Di – So 11.00 – 18.00, Mo geschlossen
Eintritt: € 4,- (€ 2,- ermäßigt)

» The Essence 09

Der öffentliche Raum ist wohl das breiteste Medium wo Kommunikation stattfindet. Er ist ein neutraler Bereich in dem jedermann demokratisch seine Botschaften platziert. Resultat ist allerdings eine Schlacht zwischen Texten, Worten, Logos – ein Krieg der Zeichen eben.

Ein Krieg der zwischen Plakatwänden, Medienfassaden, Leitsystemen, Graffiti, Geschäftsportalen und Verkehrsschildern um die Aufmerksamkeit des Rezipienten tobt. Die Ausstellung im designforum WIEN nimmt sich diesem Thema an und versucht den Kampf um die Informationsvermittlung im öffentlichen Raum erkundbar zu machen.

Dabei hat Markus Hanzer – Kurator der Ausstellung und Begründer des typemuseum – starkes Augenmerk auf Interaktion gelegt. Der Besucher gestaltet die Inhalte mit und hinterlässt ebenso seine Spuren im öffentlichen Raum des designforums – sehr demokratisch!

Krieg der Zeichen – Spurenlesen im urbanen Raum
Ausstellung bis 30. August 2009
Ort: designforum WIEN | Museumsquartier, Hof 7
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 10.00 – 18.00 Uhr, Sa – So 11.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: € 2,- (für Design Austria und Designstiftungs Mitglieder kostenlos)

Lasst uns den öffentlichen Raum analysieren um Kriege zu vermeiden – Der Kunstdirektor.

» designforum
» Markus Hanzer | mira4
» typemuseum
» Krieg der Zeichen – Das Buch

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vertraut
wertvoll
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Leichtsinnigkeit am Karmelitermarkt – und alle gehen hin. An der Tür grüßt ein getupftes Ringelstrumpfschwein und zaubert ein Lächeln auf die Lippen. Dann schwebt man mitten unter Federfreunden und Magnolien sanft auf Herzblättern. Spätestens da erreicht das Lächeln die Augen. Pfauenpusteblumen und Federn führen zu Madam Ringelstrumpfschwein, die mit gefiedertem Federvieh kokettiert. Über buntes Geäst geht es in die Arme der drei Ringelstrumpftschweine im zweiten Raum. Die Schmetterdinge machen was? Inzwischen lacht auch das Herz und man fühlt sich beschwingt und fröhlich – angesteckt von der Sorglosigkeit und den Träumen der Künstlerin. Christina Gschwantner zaubert auf Leinwand!

Christina Geschwantner, geb. 1975 in Wien, studierte Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Mehrmonatige Aufenthalte in Griechenland, Mexico, New York, Australien. Seit 2003 freischaffende Künstlerin mit Ausstellungen in Wien, Niederösterreich, Berlin und Ljubljana.

Galerie am Karmelitermarkt
Haidgasse 5 | 1020 Wien
Ausstellungsdauer | 15. Mai bis 11. Juli 2009

Mo-Mi nach telefonischer Vereinbarung unter 0699/12761807
Do/Fr 14.00-19.00 Uhr, Sa 10.00-14.00 Uhr

11 Bilder zwischen € 1.860,- und € 3.080,- | Acryl auf Leinwand | 2009 | unterschiedliche Formate

leicht.sinn | waits for you – Der Kunstpraktikant.*

* Der Kunstpraktikant hilft in Zukunft in der Kunstdirektion Wien von Zeit zu Zeit aus und wird über Themen wie Fashion-Design oder Ausstellungen schreiben.

Anish Kapoor

Anish Kapoor, der Schöpfer der Wachskanone – zur Zeit in der Ausstellung „Shooting into the Corner“ im MAK zu sehen – hält eben dort einen Vortrag. Im Anschluss wird auch die begleitende Publikation zur Ausstellung vorgestellt.

Anish Kapoor – Lecture
Donnerstag, 26. März, 19.00 Uhr
MAK-Vortragssaal, Weiskirchnerstraße 3, Wien 1
(Vortrag in Englisch)

Mal sehen was Anish über sein Faible für Wachs zu sagen hat – Der Kunstdirektor.

» MAK

H.O.M.E.D.E.P.O.T. 2009

19 März, 2009

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Fünf Tage lang wird im Semperdepot ein Querschnitt durch die internationale Design-Szene präsentiert. 50 internationale Ausssteller wie Vitra, Moroso, Living Divani, Porro, Agape, Siam, Arketipo, oder Lema zeigen alle Bereiche rund um das Thema Wohnen – Möbel, Küchen, Bäder, Textilien und Garten.

H.O.M.E.D.E.P.O.T. 2009
Öffnungszeit:
18. März – 20. März 2009 täglich von 14.00 – 20.00 Uhr
21. März – 22. März 2009 täglich von 12.00 – 20.00 Uhr

Ort: Semperdepot, Lehárgasse 6, 1060 Wien
Eintritt: Tageskarte € 10,-

» H.O.M.E.

BY.SIDE
In unmittelbarer Nachbarschaft zur H.O.M.E.D.E.P.O.T laden neun individuelle Einrichter zu weiterem Designgenuss ein.

antoniolupi, das möbel, Feuerhaus, Futonwerkstatt, Habari, lichterloh, Quas, R. Horn’s und Wohnzeile4 ermuntern am 21. März zwischen 16.00 und 20.00 Uhr zum Weiterwandern in die Nachbarschaft des Semperdepots.

» Das Möbel

Internationales Möbeldesign bestaunen, und exklusive Atmosphäre erleben – Der Kunstdirektor.

Jean Prouvé – Die Poetik des technischen ObjektsJean Prouvé hatte eine ganz besondere – vor allem neue – Formensprache entwickelt. Schrauben, Falzungen und Bolzen waren für ihn nicht nur Verbindungselemente. Er setzte bewusst auf ihre Ästhetik, ließ sie nicht unter Kaschierungen verschwinden. Im Gegenteil – die Sichbarkeit der Konstruktion wurde zu seinem Markenzeichen.

Der Ursprung dieser Arbeitsweise und die Vorliebe zu seinem bevorzugtem Werkstoff Metall liegt in der Geschichte seiner Ausbildung. Der französische Architekt, Designer und vor allem Konsturkteur neuer industialisierter Bauweise lernte zunächst sein Handwerk als Kunstschmied. Prouvé entwickelt sich mit der Zeit zum Tüftler. Für ihn steht die Funktion im Vordergrund. Er übertrug Produktionstechniken aus der Industrie auf die Architektur, jedoch die ästhetische Qualität stehts im Auge. Demontierbare Leichtbauten – von Baracken bis zu großen Hallen – multifunktinale Fassadensysteme oder die Entwicklung universell einsetzbarer Trägersysteme waren seine konstruktiven Erungenschaften.

Seine Arbeitsweise hat Jean Prouvé auch beim Entwerfen von Möbel angewandt. Für ihn war zwischen der Kontruktion eines Möbelstücks und eines Hauses kein wesentlicher Unterschied. So finden sich bei Prouvés Tischen und Sesseln ähnliche Trägerelement wie auch schon in der Architektur.

Er gilt als einer der wichtigsten Pioniere der Serienfertigung von Möbel und der Industrialisierung des Bauens. Auch wurde er als der große europäische Gegenspieler von Charles und Ray Eames gehandelt. Zeitgenössische Architekten und Designer wie Renzo Piano, Jean Nouvel und Norman Foster beziehen sich immer wieder auf Jean Prouvé als ihr Vorbild.

Das Hofmobiliendepot zeigt bis zum 21. Juni seine wichtigsten Originalmöbel, Architekturelemente sowie zahlreiche Architekturmodelle, Fotografien und Originalzeichnungen.


Jean Prouvé. Die Poetik des technischen Objekts – Hofmobiliendepot
11. März – 21. Juni 2009
Andreasgasse 7, 1070 Wien

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene € 6,90, Studenten € 4,50
kostenloser Eintritt für Freunde der bildenden Künste


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Eine wunderbare Gelegenheit seine private Jean Prouvé Sammlung zu erweitern oder zu beginnen, bietet Vitra im Zeitraum der Ausstellung an. Bei folgenden Vitra-Partnern sind etliche Stücke aus der Re-Edition Prouvés zu einem Sonderrabatt von 10% zu erwerben.

Designfunktion, 1010 Wien | www.designfunktion.at
mood, 1040 Wien | www.moodwien.at
prodomo, 1010 Wien | www.prodomowien.at
Red-Orange, 1150 Wien | www.red-orange.at
Grill Möbel, 8020 Graz | www.grill.at

Lassen wir uns von der Poesie der Konstruktion bezaubern – Der Kunstdirektor.

» Hofmobiliendepot
» Jean Prouvé auf Wikipedia

OPEN HOUSE | Angewandte Wien

Interessiert einen Einblick in die Ateliers, Werkstätten, Labors und Studios der Universität für angewandte Kunst Wien zu bekommen? Am 19. März stehen uns deren Türen offen.

TAG DER OFFENEN TÜR | Open House 2009 – Die Angewandte
Hauptgebäude, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien und in allen Exposituren

Donnerstag, 19. März 2009, 10.00 – 17.00 Uhr

Veranstaltungen folgender Klassen:
Architekturentwurf Studio 1 – Zaha M. Hadid
Architekturentwurf Studio 2 – Greg Lynn
Bildhauerei und Multimedia – Erwin Wurm
Fotografie – Gabriele Rothemann
Industrial Design 1 – Paolo Piva
Institut für Konservierung und Restaurierung – Gabriela Krist

Für mehr Einblick – Der Kunstdirektor.

Pionier der Werbeagenturen

18 Februar, 2009

Atelier Hans Neumann

Als österreichischer Pionier der Werbeagenturen wird Hans Neumann im Vorwort der aktuellen Ausstellung über sein Schaffen bezeichnet. Der Gebrauchsgrafiker hat in den 20iger-Jahren am Wiener Stock im Eisen Platz erstmals in Österreich ein Atelier mit mehreren Mitarbeitern eröffnet. Diese Organisationsform hat sich Neumann während seiner Zeit in Berlin – dem damaligen künstlerischen Zentrum Europas – abgeschaut. Sein Arbeiten prägten das Stadtbild Wiens durch das zum Massenkommunikationsmittel avancierte Plakat. Schon bald wuchs das Atelier Hans Neumann zum größten seiner Art – und damit zu einem Vorläufer der heutigen Werbeagenturen. Seine Mitarbeiter und er bedienten unter anderem große Kunden wie Meinl oder Persil.

Das MAK zeigt restaurierte Plakate aus der eigenen Sammlung und Leihgaben der Nationalbibliothek von Hans Neumann und setzt damit seine Ausstellungsreihe großer Grafik-Designer aus alten Tagen fort.

HANS NEUMANN – Pionier der Werbeagenturen
18. Februar 2009 – 10. Mai 2009
MAK-Kunstblättersaal

Öffnungszeit
Di MAK NITE 10.00-24.00 Uhr
Mi-So 10.00-18.00 Uhr, Mo geschlossen

Eintritt
€ 7,90 / ermäßigt € 5,50
Jeden Samstag ist der Eintritt frei.

Auf ins MAK und die Anfänge des Grafik-Designs erkunden – Der Kunstdirektor.

The Porn Identity

12 Februar, 2009

The Porn IdentityPornografie bedeutet – aus dem altgriechischen abgeleitet – „unzüchtige Darstellung“.
Die moderne Interpretation dieses Begriffs wird bei Wikipedia wie folgt definiert: Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden.

Dass Kunst schon oft als Medium verwendet wurde um pornografische Inhalte zu transportieren ist wohl nichts Neues. Diesmal nimmt sich die KUNSTHALLE wien diesem Thema an. Inwiefern dort die Grenze zwischen Kunst und Pornografie überschritten wird oder ein geschicktes Verschmelzen der beiden Disziplinen zu sehen ist, bleibt abzuwarten.

The Porn Identity – Expeditionen in die Dunkelzone
KUNSTHALLE wien, halle 2
13. Februar – 1. Juni 2009

Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 19.00 Uhr, Donnerstag 10.00 – 22.00 Uhr
Eintritt: Sa – So € 8,- und Mo – Fr € 7,- (ermäßigter Eintritt für STANDARD-Abonnenten und Ö1-Mitglieder).

Ausstellung ab 18 Jahren!
Ob „sex sells“ werden wir ja sehen – Der Kunstdirektor.

Wirklich großen kommerziellen Erfolg hatte Ron Arad – Möbeldesigner, Architekt und Konzeptkünstler – mit seinem Regal Bookworm (von der Firma Kartell in leicht abgeänderter Form aufgelegt). Neben diesem Objekt – wo der Besitzer des Regals als abschließender Gestalter eingreift – hat Arad eine Reihe von unkonventionellen Möbel entworfen.

Zur Zeit läuft im Pariser Centre Pompidou eine umfangreiche Werkschau mit dem Titel „No Disciplin“. (noch bis 16. März 2009).

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Nächsten Dienstag ist Ron Arad allerdings in Wien und hält einen Vortrag im MAK. Ebenfalls unter diesem Titel.

Ron Arad – No Discipline
Dienstag, 3. Februar 2009, 19.00 Uhr
MAK-Vortragssaal, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien

Eintritt: € 7,90, Anmeldung nicht erforderlich

Anschließend wird Arads Entwurf Rotator präsentiert. Es ist eine Art Badewanne die durch Drehung zu einer Dusche wird. Oder umgekehrt?

Ron Arad – Rotator
4. Februar – 5. April 2009
MAK-Säulenhalle, Stubenring 5, 1010 Wien

Aufmerksam, interessiert und undiszipliniert werde ich mir den Vortrag anhören – Der Kunstdirektor.

» Ron Arad Associates
» Making of-Video: Aufbau der Ausstellung No Discipline

Gerhard Richter, 1932 in Dresden geboren, zählt wohl zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Der Kunstkompass 2008 ehrte ihn bereits zum fünften Mal in Folge als weltweit berühmtesten Maler der Gegenwart.

Die Albertina zeigt nun in einer umfassenden Retrospektive 70 seiner Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen. Sie decken die verschiedensten Phasen des Künstlers der letzten 50 Jahre (1957-2007) ab.

Kuh - Gerhard Richter 1964

Gerhard Richter - Kuh 1964

Gerhard Richter - Motorboot 1965

Gerhard Richter - Motorboot 1965

Im Februar 2008 erzielte das Gemälde „Zwei Liebespaare“ von Richter bei einer Auktion in London den Rekordpreis von knapp € 10.000.000,-. Das ist der höchste Preis der jemals für ein deutsches Werk gezahlt wurde (» art – Das Kunstmagazin).

Gerhard Richter - Zwei Liebespaar 1966

Gerhard Richter - Zwei Liebespaare 1966

Gerhard Richter - Eule 1983

Gerhard Richter - Eule 1983

Gerhard Richter Retrospektive – Albertina
30. Januar 2009 – 3. Mai 2009

Öffnungszeiten: täglich 10.00 – 18.00 Uhr, Mittwoch 10.00 – 21.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene € 9,50, Studenten € 7,00
kostenloser Eintritt für Freunde der bildenden Künste

Bleibt abzuwarten ob diese Ausstellung ein ähnlicher Publikumsmagnet wird wie Vincent van Gogh – Der Kunstdirektor.

» Gerhard Richter bei Wikipedia
» Albertina

diplpraesentation09011gr Die Studenten der Universität für angewandte Kunst Wien gewähren mal wieder einen Blick in ihre Arbeiten. In einer recht umfassenden Schau werden Diplomarbeiten aus dem Wintersemester 08/09 präsentiert (Studienrichtungen: Architektur, Bildende Kunst, Bühnengestaltung, Design, Industrial Design und Mediengestaltung).

Wann: Montag, 26. und Dienstag, 27. Jänner 2009, jeweils 11.00 bis 18.00 Uhr
Wo: Universität für angewandte Kunst Wien (Hauptgebäude und Exposituren), Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Scheint ein guter Anlass zu sein um zu sehen was der österreichische Design-Nachwuch so zu bieten hat – Der Kunstdirektor.

» Folder zu den Diplompräsentationen WS 08/09 (PDF)

imm cologne 2009 Diese Woche findet in Köln einer der wichtigsten internationalen Einrichtungsmessen statt. Neben dem Salone Internazionale del Mobile in Mailand ist die imm cologne wohl die bedeutendste Veranstaltung in Sachen Wohntrends und Interior-Design. Neben vielen Hersteller und Designern sind auch etliche Institutionen wie red dot oder designspotter vor Ort. Also wird sich die kunstdirektion wien auf eine Studienfahrt ins ferne Nordrhein-Westfalen begeben um ebenso von den Designhighlights aus erster Hand zu berichten können.

Neben der Möbelmesse passiert zur Zeit einiges mehr in Köln. Die Rheinmetropole wird diese Woche mit der cologne design week zur Designstadt. An rund 150 Spots veranstalten Kölns Design-Institutionen eine spannendes Rahmenprogramm.

Ich werde die Möbeltrends aufspüren, Design-Highlights ablichten und über die besten Entwürfe berichten – Der Kunstdirektor.

»imm cologne 2009

red_dot_design_awardDer red dot design award ist einer der wichtigsten internationalen Designwettbewerbe. Erstmals werden auch in Österreich die 2008 ausgezeichneten Arbeiten gezeigt. design austria und das designforum wien haben die Werkschau von Essen nach Wien gebracht.

Aus über 5.500 Einreichungen im Bereich Kommunikationsdesign hat die Jury des Design Zentrums Nordrhein-Westfalen 343 Arbeiten mit dem roten Punkt gewürdigt. Die Stuttgarter Agentur strichpunkt darf die erstmals vergebene Auszeichnung red dot design agency of the year tragen. Die Kreativschmiede gehört seit Bestehen des red dot design awards zu den meist ausgezeichneten Einreichern. Unter dem Titel „High Voltage Design“ werden Rahmen in der Ausstellung Ideen und Arbeiten aus dem Portfolio der Designagentur vorgestellt.

red dot presents: communication design at its best
Eröffnung: 22. Jänner 2009 19.00 Uhr
Keynote: Peter Zec, Initiator des red dot design award
Ausstellung: 23. Jänner 2009 – 8 März 2009
Ort: designforum wien, Museumsquartier
Öffnungszeiten: Mi – Fr, 10.00 – 18.00 Uhr, Sa, So und Feiertag 11.00 – 18.00 Uhr

Auf ins designforum. Inspirieren lassen. In Zukunft selbst rote Punkte sammeln – Der Kunstdirektor.

» red dot auf Wikipedia
» red dot Website
» Agentur strichpunkt

MUMOK psychedelisch.

4 Januar, 2009

Der in Innsbruck geborene und mittlerweile zu einem der bedeutensten österreichischen Künstlern avancierte Peter Kogler hat die Räumlichkeiten des MUMOK in eine fantastisch, psychedelische Erlebniswelt verwandelt:


Die Ausstellung ist noch bis 1. Februar 2009 zu sehen. Übrigens erhalten STANDARD-Abonnenten ermäßigten Eintritt.

Ab ins MUMOK und berauschen lassen – Der Kunstdirektor.

Design Weihnachten III

11 Dezember, 2008

Hemdkleid milch Heuer scheinen Weihnachtsmärkte für designaffine Kundschaft in Mode zu sein. Ja fast schon inflationär könnte man das bezeichnen. Neben dem weihnachtsquartier im MQ (siehe Design Weihnachten I) und dem Weihnachtsmarkt im Looshaus (siehe Design Weihnachten II) können nun auch Kreationen lokaler Designer in der Lerchenfelderstraße erworben werden.

1. Lerchenfelder Designmarkt
Freitag, 12. Dezember 2008, 15.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 13. Dezember 2008, 10.00 – 16.00 Uhr

Ort: Treffpunkt Lerchenfeld, Lerchenfelder Straße 141, 1070 Wien
Eintritt frei!

Mit dabei sind folgende Label: Aunt Emma, cara musa, Freiwild, Kawaii, Kontiki, Milch & Milchmann, Renate Hattinger Keramik und viele mehr…

Auch diesmal wieder: Hinschauen, stöbern, schmökern und Schönes schenken – Der Kunstdirektor.

» Lerchenfelder Designmarkt